Japanische Pfannkuchen in Frankfurt

Im Blogbeitrag über das Mangetsu erwähne ich bereits, dass wir schon länger die japanischen Pfannkuchen (Okonomiyaki) probieren wollen. Nun startet der zweite Versuch – diesmal mit Reservierung und Besuch aus Berlin. Zu sechst machen wir uns samstagabends auf den Weg ins Gallusviertel, genauer gesagt ins Konamon. Das kleine Lokal bietet eine Variante der Okonomiyaki an, die bevorzugt in der Region Osaka gegessen wird. Frei übersetzt bedeutet Okonomiyaki „Grill – was dir beliebt“.

Der Teig besteht unter anderem aus Kohl und Dashi, einem japanischen Fischsud. Auf der Teppan-Eisen-Grillplatte (#originalfromjapan) wird der Teig gebraten und in Form eines Flamm- oder Pfannkuchens gebracht. Anschließend folgen weitere Zutaten, je nachdem für welche Variante man sich entscheidet. Ich entscheide mich für Poteconchi, einer Variante mit Schweinebauch, Kartoffeln, Mais und Käse. Danach muss ich mich noch für eine der drei selbstgemachten Soßen entscheiden – ich wähle Miso.

Ricarda probiert Kinokotama mit Shitakepilzen und Kräutersaitling. Als wir die japanischen Pfannkuchen bekommen sieht es fast aus, als würden diese noch „leben“, da die Pfannkuchen mit Bonitoflocken bestreut sind, (also Flocken vom Thunfisch) die durch den Wind leicht flattern. Wir sind begeistert. Der Geschmack ist wirklich anders als ich es mir vorgestellt habe, richtig würzig #leckerschmecker.

Da wir vor den Pfannkuchen noch diverse Vorspeisen teilen (Edamame (mit Knoblauch – sehr zu empfehlen), Spinat, Ei und Tofu) sind wir alle nach einem Okonomiyaki (beim vierten Mal schreiben klappt es schon fast flüssig 😉) satt und happy. Zu trinken gibt es für uns japanisches Bier, Wein und Sake.

Besonders witzig – auf der Karte gibt es auch einen Germanyaki mit Kartoffeln und Würstchen, quasi als sanfter Einstieg für Deutsche in die japanische Küche.

Unser Fazit: Das Konomon bietet jedem der es noch nicht nach Japan geschafft hat (#placestoseebeforeyoudie) ein neues Geschmackserlebnis. Das kleine Restaurant ist super schön eingerichtet und besonders süß ist das lächelnde Logo, was sich auf Bierdeckel und Bildern wiederfindet. Die Speisekarte ist übersichtlich und wird auf einem schönen hölzernen Klemmbrett und zusätzlich über die Tafel an der Wand präsentiert.


 

Und hier unser kurzes Interview mit Andreas aus KONAMON-Team, unsere FRLs Fragen:

F: Wenn du noch mal ganz von vorne anfangen müsstest, was würdest du machen und warum?

Wenn ich nochmal von vorne beginnen müsste, würde ich versuchen die Umbauphase zu beschleunigen. Wir haben durch die hohen Kosten versucht an vielen Ecken zu sparen. Aber die Verzögerung bis zur Eröffnung verursacht hohe Opportunitätskosten.


R: Wie hast du den Mut gefasst zu gründen? Gab es einen aha-Moment?

Der Mut zu gründen ergab sich aus der Überzeugung, dass Okonomiyaki und Takoyaki sehr leckere Speisen sind und in Deutschland kaum bekannt. Wir fanden es etwas Schade, dass von der großartigen Küche in Japan nur ein Bruchteil auch hier in Deutschland angeboten wird.

L: Was hat dich zuletzt wirklich inspiriert?

Das Team inspiriert mich jeden Tag aufs Neue. Es ist eine tolle Erfahrung Mitarbeiter zu haben und zusammen die Atmosphäre und Zusammenarbeit definieren zu können. In einem großen Unternehmen ist das meist schon gegeben.

 

Konamon | Frankenallee 161 | 60326 Frankfurt am Main | konamon.online

#fraeuleinsfunke #frankfurt #gallus #konamon #okonomiyaki

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